German

There´s no future in the past

Über diesen Satz bin ich gestern beim Krimi gucken gestolpert. Seitdem geht er mir nicht mehr aus dem Kopf. Okay, er klingt „nice“ und bringt das übliche „lebe im hier & jetzt“ ohne Schnörkel auf den Punkt. Macht das alleine schon einen “Kopf-Wurm” daraus? Bei mir ja.

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Engel auf den Feldern singen

Auf der Suche nach einer spannenden Lektüre für die langen Winterabende, bin ich kürzlich beim Online Buchhändler rein zufällig über einen ganzen Stapel Weihnachtsliteratur gestolpert: „Weihnachten in Bullerbü“, „Weihnachten in der wundervollen Buchhandlung“, „Weihnachten in Schottland“, „Weihnachten im kleinen Strandcafe“, „Mord zum Fest“…. alles da! Nur eines nicht, und das kommt hier: Weihnachten auf Ikaria!

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30 Sekunden

Bekanntlich fließt die Zeit auf Ikaria gemächlich und scheinbar langsamer dahin als anderswo.  Am 30. Oktober ist sie für 30 Sekunden ganz stehengeblieben. Danach stand die Welt Kopf.

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Honigtage

Heute ist ein Honigtag. Mitten im Oktober. Vorgestern hat es das erste Mal nach dem Sommer geregnet, nachts braucht man die warme Decke und für übermorgen ist ein kräftiger Herbststurm angekündigt. Doch heute ist ein Honigtag in T-Shirt und Flipflops. Die Sonne scheint golden und taucht die Welt in ein honigfarbenes Leuchten. Das Meer glänzt extra blau und umarmt mich samtig warm beim Eintauchen.

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Herbst

Herbst in der Ägäis. Stürme peitschen über Land und Meer.

In der Gischt scheinen kleine Lämmer zu toben.

Der Wind brüllt, tanzt und pfeift drei Tage um das Haus herum.

Dann plötzlich Stille. Ich erwache davon mitten in der Nacht. Höre absolut nichts. Keinen Wind, keine Meeresbrandung, kein vorbeifahrendes Mopedknattern. Nichts.

Ich fühle das Weltall atmen. Es atmet mich.

Dann zieht von weit her der Ruf einer Eule durch die Nacht.

Und ich atme weiter.

 

Herzliche Grüße
Barbara

 

Blue moments

Wie sehr ich dieses scheinbar unendliche BLAU der Ägäis vermisst habe, merke ich erst jetzt, wo ich wieder mitten drin bin und grenzenlos ins Blaue gucke. Wunderbar!

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“Und es kam der Tag, da das Risiko, in der Knospe zu verharren, schmerzlicher wurde als das Risiko zu blühen”

Hach, ich liebe diese wunderschönen Worte von Anais Nin! Jedes Mal, wenn sie meinen Weg kreuzen, berühren sie mein Herz und lösen Sehnsucht aus.

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no blog today

Auf einem mühsam gewordenen Weg durfte meine Mutter vor wenigen Tagen ihre müden Augen schließen.
Lilli, die bei ihr die Wacht gehalten hatte, ist wieder nach Hause gekommen. Wir sind in Trauer.

Deshalb: no blog today.

Herzliche Grüße
Barbara

Höher. Schneller. Weiter.

Das Leben nimmt wieder an Fahrt auf! Im Radio sind die Staumeldungen so lang wie vor Corona, das schwedische allseits bekannte Möbelhaus wird,  kaum wieder eröffnet, von den Massen gestürmt und oh ja! Die Friseure! Bis Corona war mir gar nicht klar, wie wichtig uns Deutschen die Frisur ist? Fühlbar direkt nach dem Klopapier! War mir bisher noch gar nicht so aufgefallen… Egal. Schön, dass die Normalität schrittweise wieder Einzug hält! Oder?

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Perspektiven

Die Corona Pandemie hat uns nach wie vor fest im Griff. Über Klopapier, fehlende Atemschutzmasken & co ist alles gesagt. Jetzt tauchen solch gruselige Wortgebilde wie „Durchseuchung“ in unserem Wortschatz auf. Die Angst geht um. Doch auch die Hoffnung.  Zwei ganz unterschiedliche Perspektiven, wie geht das zusammen?

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