Herbst

Herbst in der Ägäis. Stürme peitschen über Land und Meer.

In der Gischt scheinen kleine Lämmer zu toben.

Der Wind brüllt, tanzt und pfeift drei Tage um das Haus herum.

Dann plötzlich Stille. Ich erwache davon mitten in der Nacht. Höre absolut nichts. Keinen Wind, keine Meeresbrandung, kein vorbeifahrendes Mopedknattern. Nichts.

Ich fühle das Weltall atmen. Es atmet mich.

Dann zieht von weit her der Ruf einer Eule durch die Nacht.

Und ich atme weiter.

 

Herzliche Grüße
Barbara

 

0 Kommentare

Dein Kommentar

An Diskussion beteiligen?
Hinterlasse uns Deinen Kommentar!

Dein Kommentar

Your email address will not be published. Required fields are marked *

*

You may use these HTML tags and attributes: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <s> <strike> <strong>