Herzschmerz & Plätzchenduft

Ein Kitschroman? Klingt danach, ich gestehe!  Doch vielleicht kennt ihr es ja auch, dieses melancholische Gefühl mit dem Duft nach Vanille, das sich ab & an in der Zeit vor Weihnachten einstellt? So ein wehmütiges Ziehen in der Herzgegend, wenn wir im Autoradio unser Lieblings-Weihnachtslied hören? Oder dem Schnee beim Fallen zuschauen…

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ATH – FRA Flug 1531

In den vergangenen Jahren bin ich so oft zwischen Frankfurt und Athen hin- und hergeflogen, dass es für mich so normal geworden ist, wie in die Straßenbahn zu steigen, um von A nach B zu fahren.

Flug 1531 jedoch ist ein Ryan Air Flug, denn endlich fliegen sie diese Route, juchhu! Viele haben mich gewarnt: von „da fallen alle Flüge aus“, „die Boarding Karten lassen sich nicht ausdrucken“, „wehe dir, wenn dein Handgepäck zu groß ist!“ … bis hin zu moralisch erhobenen Zeigefingern, dass die Company die Piloten ausnutzt, habe ich alles Mögliche zu hören bekommen.

 

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Sex, Crime & Rock´n roll!

EMOTIONS heißt die aktuelle Sonderausstellung im Akropolis Museum Athen, in der 129 Geschichten über die Gefühlswelt in der Antike erzählt werden. Märchen, Mythen, Dramen – und Alltag.

Ja nun, so denkt man vielleicht, das ist doch nicht neu? Grabsteine aus Marmor, auf denen die Lebenden von den Toten Abschied nehmen, die berühmten roten Vasen mit den erotischen Motiven usw.  – das hat man doch schon zumindest auf Bildern irgendwo mal gesehen… was soll daran denn so spannend sein?

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Tag des Lächelns

Gestern war der „Tag des Lächelns“! Immer am ersten Freitag im Oktober, seit 1999! Damals erfand der Graphiker Harvey Ball den ersten Smiley für eine Versicherungsgesellschaft, die mit diesem Smiley-Buttons die Mitarbeiter motivieren wollte.

Prima Idee! Doch ich habe auch angefangen zu überlegen, ob wir tatsächlich einen offiziellen „Tag des Lächelns“ brauchen, um uns daran zu erinnern, dass wir ja auch schon längst mal wieder lächeln wollten…?

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kalo cheimóna!

Mitte September neigt sich auf Ikaria die Saison endgültig dem Ende entgegen, die meisten Touristen sind längst abgereist, die Schule beginnt wieder und nun werden auch so langsam die letzten Sommerhäuser von ihren jeweiligen Bewohnern winterfest gemacht und bis zu Ostern im kommenden Jahr verschlossen.

Die Sonne scheint dieser Tage noch wunderbar, es ist angenehm warm, die Meltemi Winde des Augusts sind endgültig vorbei und so liegt das Meer jetzt spiegelglatt und lädt funkelnd blau und golden zum Schwimmen ein. Doch die Abende werden langsam kühler, die ersten Blätter fallen und als ich mich früh morgens auf den Weg zum Flughafen mache, versteckt sich die Insel hinter einem magischen Nebelschleier wie einst Avalon.

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joie de vivre

Ein windiger Tag mit Sonnen-Wolken-Mix neigt sich dem Ende entgegen. Ich sitze in meinem „outdoor office“ in einer geschützten Ecke, schaue ein paar Wolken nach und warte auf den Sonnenuntergang.

Seit heute Morgen überlege ich vor mich hin, wie ich wohl das ikarische „joie de vivre“, die Lebensfreude, so beschreiben kann, dass sie beim Lesen für euch spürbar wird? Den ganzen Tag über habe ich mich immer wieder von den Freunden, die gerade zu Besuch bei uns sind, gerne ablenken lassen, habe Kaffee gekocht, geplaudert und Bäume gewässert und stelle jetzt am Ende des Tages fest, dass es so ist, wie es auf Ikaria immer ist – alles braucht eben seine Zeit!

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Leichtes Gepäck

Der Begriff „Downsizing“, auf Deutsch „gesund schrumpfen“, auch mal wieder so ein Begriff!, kreuzte dieser Tage beim Lesen der Sommerlektüre meinen Weg. Bei Wikipedia finde ich die ursprüngliche technische Erklärung, die irgendetwas mit Hub-Räumen zu tun hat, doch spätestens seit “Silbermond´s” Album „Leichtes Gepäck“, wissen wir ja alle, dass es darum geht, den überflüssigen Plunder in unserem Leben loszuwerden, denn mit leichtem Gepäck reist es sich tatsächlich besser!

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Warten auf Afantos

Es ist ein wunderschöner Dienstagmorgen im August – die Sonne scheint und das Meer funkelt einladend aus der Ferne. Ein Tag, wie geschaffen, um ihn unter dem Sonnenschirm am Strand zu verbringen…

Doch halt, wir haben eine Verabredung mit Afantos! Gegen Mittag will er anrufen, um uns zu informieren, ob er am Abend vorbeikommen wird, um die neue Batterie an unsere Solaranlage anzuschließen. Das hat Priorität! Obwohl wir es ja besser wissen sollten…

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Ikaria – die wilde Schöne

Diesen Sommer habe ich das große Glück volle zwei Monate auf „meiner“ griechischen Insel verbringen zu dürfen! Glück wächst bekanntlich, wenn man es teilt und deshalb möchte ich einige meiner Glücksmomente in diesem „Sommer Blog“ mit euch teilen!

Ikaria –  in der nördlichen Ägäis gelegen, ist 255.320 km² groß, an der längsten Stelle 40 km lang und an der schmalsten Stelle nur 1,5 km breit. Durch die Mitte zieht sich eine Gebirgskette und der Berg Atheras ist mit 1.037 m die höchste Erhebung der Insel.  Ca.  8000 Menschen wohnen hier das ganze Jahr, die Hauptstadt ist Agios Kirikos und der 2. Hafenort heißt Evdilos. Nach acht Stunden Fahrt mit der Fähre von Athen aus, erhebt sich „die schöne Wilde“ majestätisch aus dem Meer wie ein einziger großer Felsen und man fragt sich auf den ersten Blick, wo hier wohl die Menschen leben? Man muss schon näher hinschauen, um die grünen Schluchten, die Flüsse und Pinienwälder zu entdecken! Auch die alten Bergdörfer sind vom Meer aus kaum zu erkennen, so gut verschmelzen sie mit der Landschaft, denn das rettete die Bewohner, wenn bis vor ungefähr 200 Jahren die Piraten vor der Insel kreuzten!

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