kalo cheimóna!

Mitte September neigt sich auf Ikaria die Saison endgültig dem Ende entgegen, die meisten Touristen sind längst abgereist, die Schule beginnt wieder und nun werden auch so langsam die letzten Sommerhäuser von ihren jeweiligen Bewohnern winterfest gemacht und bis zu Ostern im kommenden Jahr verschlossen.

Die Sonne scheint dieser Tage noch wunderbar, es ist angenehm warm, die Meltemi Winde des Augusts sind endgültig vorbei und so liegt das Meer jetzt spiegelglatt und lädt funkelnd blau und golden zum Schwimmen ein. Doch die Abende werden langsam kühler, die ersten Blätter fallen und als ich mich früh morgens auf den Weg zum Flughafen mache, versteckt sich die Insel hinter einem magischen Nebelschleier wie einst Avalon.

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joie de vivre

Ein windiger Tag mit Sonnen-Wolken-Mix neigt sich dem Ende entgegen. Ich sitze in meinem „outdoor office“ in einer geschützten Ecke, schaue ein paar Wolken nach und warte auf den Sonnenuntergang.

Seit heute Morgen überlege ich vor mich hin, wie ich wohl das ikarische „joie de vivre“, die Lebensfreude, so beschreiben kann, dass sie beim Lesen für euch spürbar wird? Den ganzen Tag über habe ich mich immer wieder von den Freunden, die gerade zu Besuch bei uns sind, gerne ablenken lassen, habe Kaffee gekocht, geplaudert und Bäume gewässert und stelle jetzt am Ende des Tages fest, dass es so ist, wie es auf Ikaria immer ist – alles braucht eben seine Zeit!

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